Kind watet in Überschwemmung

Zyklon Fani: Kinder und Familien bereiten sich auf das Schlimmste vor!

Zyklon Fani hat schwere Schäden in Indien und Bangladesch hinterlassen. Weil die Regierungen und Hilfsorganisationen die Bevölkerung frühzeitig gewarnt haben und Evakuierungen rechtzeitig begonnen wurden, konnten die Risiken für die Menschen verringert werden.

In Cox's Bazar befanden sich 900.000 Rohingya-Flüchtlinge in den betroffenen Gebieten, viele Unterkünfte wurden zerstört. Obwohl die Reparaturen im Gange sind und die Monsunzeit näher rückt, befindet sich ihr Leben nach wie vor in einem Zustand der Unsicherheit. Wir bewerten die Situation mit der Regierung, um die Schäden und die unmittelbaren Bedürfnisse und Lücken im Zusammenhang mit Wasser und Hygiene, Gesundheit, Ernährung und Bildung besser zu verstehen.

Die Kinder und ihre Familien benötigen sauberes Trinkwasser, Gesundheitsversorgung und Notunterkünfte. UNICEF arbeitet intensivst an der Nothilfe.

UNICEF hilft weltweit Kindern vor, während und nach Katastrophen wie dieser. Dabei sind wir vollkommen auf Spenden und freiwillige Beiträge angewiesen. Bitte spenden Sie noch heute und helfen Sie Kindern in Not!

Über das Titelbild: Bezirk Kurigram im Norden Bangladeschs, Überschwemmungen im August 2016. Zum aktuellen Notfall Zyklon Fani liegt uns noch kein Bildmaterial vor.

Registrierungsnummer SO1250
Nummer 05769

Glücklicherweise waren die Winde und Regenfälle nicht so stark wie ursprünglich erwartet. Trotzdem gibt es in vielen Teilen des Landes verheerende Schäden. Etwa zehn Millionen Menschen sind betroffen, darunter vier Millionen Kinder. Dörfer wurden überflutet und Dämme sind gebrochen. Diie Risiken wurden minimiert, da über eine Million Menschen in gefährdeten Gebieten im Vorhinein evakuiert wurden.

Jean Jacques Simon, UNICEF Bangladesch


So hilft UNICEF

UNICEF hat jahrzehntelange Erfahrung in der Nothilfe während und nach Naturkatastrophen. In Bangladesch haben wir bereits Hilfsgüter vor Ort um 100.000 Personen zu versorgen. Unsere Mitarbeiter*innen halten sich bereit um in jenen Gemeinden eingesetzt zu werden, wo die Not am größten ist.

Alle betroffenen Kinder brauchen jetzt vor allem psychosoziale Unterstützung, vor allem jene, die ihr Zuhause verloren haben. Die Errichtung von Notschulen und die Verteilung von Unterrichtsmaterialien sind ebenso ein Hauptaugenmerk, damit die Bildung der Kinder nur möglichst kurz unterbrochen wird.

Die Lage im Hinblick auf Mangelernährung und die hygienische Situation muss noch genau erhoben werden. Das genaue Ausmaß der Überflutungen ist noch nicht ganz absehbar.



Bitte spenden Sie jetzt für die weltweite UNICEF Nothilfe!