Wasser für Syrien - Helfen Sie den Kindern im vom Krieg zerstörten Land

Die Kinder in Syrien brauchen dringend sauberes Wasser

Der gebürtige Tiroler Andreas Knapp leitet die UNICEF-Wasserprogramme in Syrien. Durch die jahrelangen Kämpfe ist vielerorts die Wasserversorgung zusammengebrochen.
Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser.  Der Krieg hinterlässt seine Spuren im ganzen Land. Zerstörte Schulen und kein Wasser - die Kinder stehen vor den Trümmern ihrer Zukunft. Ohne Zugang zu Trinkwasser steigt die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten. Eine sichere Wasserversorgung in den Schulen bringt die Kinder außerdem schneller wieder dorthin zurück.

Daher wendet sich Andreas Knapp direkt an die österreichische UNICEF-Familie. Gemeinsam wollen wir in Schulen und kinderfreundlichen Zonen die Wasserversorgung wieder aufbauen und dauerhaft sichern. 

Helfen Sie noch heute mit Ihrer Spende!





Das Projekt

Falak füllt ihre Flasche an der neuen Wasserstelle auf.
©UNICEF/Syria/Al-Issa
Falak kann sich in der Pause wieder sauberes Wasser zur Stärkung holen. Ihre Lieblingsfächer sind Mathematik und Naturwissenschaften.

UNICEF bekämpft den Wassermangel in Syrien mit Notlieferungen auf Trucks und dem Bau und der Reparatur von Brunnen. Ein besonderes Anliegen ist der Wiederaufbau der dauerhaften Wasserversorgung von Schulen.

Daher wenden wir uns direkt an Sie, die österreichische UNICEF-Familie.

Das Ziel:

Schulen und kinderfreundliche Zonen in syrischen Städten dauerhaft & nachhaltig mit Wasser zu versorgen - das Projekt startete in Aleppo und wurde mittlerweile auf weitere Regionen ausgedehnt - zum Beispiel Ost-Ghouta.

  • Mit 7.500 € sichern wir gemeinsam die Wasserversorgung einer Schule.
  • Mit 5.000 € bekommen Kinder in einer kinderfreundlichen Zone wieder Zugang zu sauberem Wasser.

Bisherige Erfolge

Dank der großzügigen Unterstützung aus Österreich konnte UNICEF gemeinsam mit seinen Partnern in 50 Schulen Aleppos die Wasser-, Toilett- und Sanitäranlagen reparieren und installieren.

SIE und UNICEF haben dazu beigetragen, Wasserbrunnen mit sanitären Einrichtungen in 43 Schulen zu verbinden und bei Bedarf Wassertransporte an Schulen durchzuführen.

Insgesamt 50.000 Schulkinder haben jetzt wieder sauberes Trinkwasser und Zugang zu angemessenen sanitären Einrichtungen.

Das Projekt wurde inzwischen auf andere Teile Syriens ausgeweitet. Insgesamt 112 Schulen konnten bisher wieder mit Wasser versorgt werden! Davon profitieren 120.000 Kinder. Die Teams vor Ort konnten bisher 4 Millionen Syrerinnen und Syrer mit sauberem Wasser versorgen!

Mehr als 7 Jahre Konflikt haben die Wasser- und Abwasserinfrastruktur des Landes völlig zerstört. Für Hunderttausende von Kindern in ganz Syrien entscheidet sauberes Trinkwasser über Leben und Tod. Wasserbedingte Krankheiten sind eine ständige Bedrohung. Sanitärversorgung und Hygiene sind eine tägliche Herausforderung.

Andreas Knapp über die Situation in Syrien

Ahmed wäscht sich die Hände und lächelt in die Kamera.
© UNICEF/Syria 2018/Khudr Al-Issa
Shahood Darweesh Schule, östliches Aleppo: Ahmed und seine Mitschüler können wieder regelmäßig in die Schule gehen. Das saubere Wasser beugt unter anderem Krankheiten vor.

Folgende Maßnahmen werden gesetzt:

  • Errichtung und Reparatur der Wassersysteme.
  • Installierung von Wassertanks und Pumpen.
  • Wiederaufbau der Toiletten und Waschräume.
  • Bereitstellung von Seife und Reinigungsmittel.
  • Informationen & Aktivitäten über Hygiene, z.B. richtiges Händewaschen.

Ihre Spende hilft...

Andreas Knapp trifft Kinder in einer kinderfreundlichen Zone.
©UNICEF/Syria
Andreas Knapp besucht eine kinderfreundliche Zone und sieht, wie sich die Kinder hier zumindest ein bisschen entspannen und Kinder sein können.

...kinderfreundlichen Zonen

In den kinderfreundlichen Zonen können Kinder in geschütztem Rahmen spielen, FreundInnen treffen und einfach wieder Kind sein. Sie dienen vor allem auch der psychosozialen Rehabilitation der Kinder. Denn die kinderfreundlichen Zonen bieten eine gute Gelegenheit für unsere ExpertInnen vor Ort, die Kinder in einem relativ stressfreien Umfeld zu beobachten, um etwaige Traumata zu erkennen und in weiterer Folge behandeln zu können. Kinderfreundliche Zonen sind daher sowohl ein Ort des Spielens als auch der psychischen Heilung.

 

 

Mädchen waschen sich die Hände an einer neuen Wasserstelle.
©UNICEF/Syria
Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender versorgen wir Schulen in Syrien mit sauberem Wasser.

...in Schulen

Viele Kinder in Syrien haben noch nie die Schule besucht oder können dies seit Jahren nicht mehr regelmäßig. Eine ganze Generation droht verloren zu gehen. Die mangelnden Bildungschancen und die daraus resultierende hoffnungslose Zukunft ihrer Kinder ist oft der entscheidende Grund für Eltern, Syrien zu verlassen. Viele lassen sich nicht durch Krieg und Gewalt vertreiben - der entscheidende Faktor ist die Zukunft der eigenen Kinder. 

Daher ist es besonders wichtig, den Kindern in Syrien wieder Zugang zu Bildung zu verschaffen - und das langfristig. So können Kinder wieder lernen, Freundinnen und Freunde treffen, spielen und einfach wieder Kind sein. Gerade in Kriegsgebieten gibt der Schulbesuch den Kindern Halt, Sicherheit und Struktur.

Die Wasserversorgung spielt dabei eine entscheidende Rolle. So können die Kinder zumindest in der Schule sauberes Wasser trinken, sich die Hände waschen und funktionierende Toiletten benutzen. Die Verbreitung von ansteckbaren Krankheiten wird eingedämmt und die Kinder können zumindest für ein paar Stunden am Tag ein Stück Normalität erfahren.

Es ist belegt, dass die Verfügbarkeit von guten, funktionierenden Toiletten in den Schulen einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Lernen von Kindern in den Schulen hat. Besonders bei Mädchen. In diesem Jahr besuchen rund vier Millionen Kinder in ganz Syrien die Schule - UNICEF unterstützt fast zwei Millionen, die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler. Wir müssen sicherstellen, dass wir ihnen eine gesunde Umgebung bieten, damit sie in der Schule gedeihen und ihr Potenzial voll ausschöpfen können.

Andreas Knapp, Leiter der UNICEF-Wasserprogramme in Syrien

Die WASH-Strategie von UNICEF

Im Zuge der weltweiten Verteilung von sauberem Trinkwasser für alle, implementierte UNICEF die WASH (Water, Sanitation and Hygiene) Strategie. Die Schwerpunkte dieser Strategie sind Wasserversorgung, die Verbesserung von sanitären Einrichtungen, Hygiene und die Förderung von WASH-Programmen an Schulen,  Kindergärten und bei humanitären Krisen. WASH fördert ebenfalls den Zugang zu sauberen Toiletten, Seife und Waschmittel in der Arbeit, sanitären Einrichtungen und Schulen. Außerdem wird ein Schwerpunkt auf die Umsetzung von Aufklärungsinitiativen zu sauberem Wasser und Hygiene, vor allem bei Schulkindern und Eltern, gesetzt. Bisher gibt es WASH-Programme in 107 Ländern und 570 UNICEF-MitarbeiterInnen sind für die Implementierung zuständig.



Helfen Sie dabei die Wasserversorgung an syrischen Schulen wiederherzustellen. Bitte spenden Sie!

Freier Betrag: Bitte mit der Enter-Taste bestätigen





Mit gutem Beispiel vorangehen


Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung unserer UnternehmenspartnerInnen. Allein durch sie konnte bisher der Wiederaufbau der Wasserversorgung in mehr elf Schulen und zwei kinderfreundlichen Zonene finanziert werden.

Vielen Dank an Vöslauer und Palfinger und auch an vergangene Spender wie "Friday Nights with Yury Revich", Kathrein Privatbank, Drei, Mondi und Mayr-Schulmöbel für die Unterstützung. Bitte helfen auch Sie mit Ihrem Unternehmen!


= Finanzierung der Wasserversorgung einer Schule

Das Logo zeigt ein zweijähriges Mädchen mit einer Puppe in der Hand.


= Finanzierung der Wasserversorgung einer kinderfreundlichen Zone



Dank Drei können drei Schule in Syrien mit sauberem Wasser ausgestattet werden. Damit geben wir gemeinsam Kindern vor Ort die Möglichkeit, wieder regelmäßig in die Schule zu gehen.

Sabah lächelt in die Kamera während sie den Wasserhahn dreht.
©UNICEF/Syria/Al-Issa
Sabah ist sechs Jahre alt und besucht die erste Klasse der Hafez Ibrahim Schule. Dank der UNICEF-Familie bekommt sie jeden Tag sauberes Wasser.

Dank Vöslauer können zwei weitere Schulen durch unser Expertenteam in Aleppo mit sauberem  Wasser ausgestattet werden. Damit geben wir Kindern vor Ort Perspektiven. Wir freuen uns auf eine lange und erfolgreiche Kooperation. 

Drei Kinder waschen sich die Hände.
©UNICEF/Syria
Der Zugang zu sauberem Wasser bringt unter anderem mehr Kinder zurück in die Schule.

Wir freuen uns über die Unterstützung der Firma Palfinger, seit Jahren ein treuer Wegbegleiter von UNICEF Österreich, beim Wasserausbau einer zusätzlichen Schule in Aleppo. Herzlichen Dank!

Ahmed lächelt in die Kamera, im Hintergrund waschen sich Kinder die Hände.
Unser Projekt begann in Aleppo, mittlerweile wird die Wasserversorgung in verschiedenen Regionen wieder aufgebaut.